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Certina





"Certina Biostar Electronic"



Im Rückdeckel ist Platz für das Geburtsdatum des Besitzers vorgesehen. Hiernach hat die Uhr bereits zwei Vorbesitzer gehabt.



Kaliber Certina 28-353 (=ESA 9154 Dynotron): 13'''; 13 Jew.; 4 Hz (28800 A/h); Datum; Unruhestopp; elektromechanisch;
Biorhythmusanzeige (Certinapatent)
1971-74


Die Biostar ist eine aussergewöhnliche Uhr und einzigartig in Ihrer Funktion. Sie zeigt nämlich den Biorhythmus des Besitzers an. Dazu ist es notwendig die Uhr mit dem Geburtsdatum des Trägers zu synchronisieren. Das Geburtsdatum ist auf dem Rückdeckel der Uhr eingetragen, damit z.B. beim Batteriewechsel der Uhrmacher die Uhr erneut korrekt einstellen kann. Der Biorhythmus und damit die Tagesverfassung des Besitzers wird über ein Fenster bei der 12 angezeigt.




Es gibt zwei Männer, die die Idee der biorythmischen Periodenlehre unabhängig voneinander in die Welt gesetzt haben. Der erste ist der Wiener Psychologe Hermann Swoboda (23.11.1873-18.6.1963) und der zweite ist der Arzt und Biologe Wilhelm Fließ (24.10.1858-13.10.1928).


Hermann Swoboda (23.11.1873-18.6.1963)


Wilhelm Fließ (24.10.1858-13.10.1928)


Nach der biorythmischen Periodenlehre ist die physische, die intellektuelle Leistungsfähigkeit, sowie der Gemütszustand des Menschen bestimmten Rhythmen unterworfen, die bei allen Menschen gleich sind und mit dem Tag der Geburt beginnen. Die Periodendauer ist jeweils wie folgt festgelegt: körperlicher Rhythmus 23 Tage, emotionaler Rhythmus 28 Tage und geistiger Rhythmus 33 Tage.




Die biorythmischen Perioden beginnen mit der Geburt und verlaufen sinusförmig zunächst in den positiven Bereich. Alle Kreuzungen der Nulllinie gelten als kritisch. Hoch- und Tiefpunkte sind für entsprechende Tätigkeiten günstig bzw. ungünstig. Mit Hilfe dieser Uhr kann man so seine Verfassung ablesen und sich danach verhalten.










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