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Taschenuhren-Wecker

A.Schild




Die typischen Kennzeichen der Wecker sind bereits oben beschrieben und finden hier ihre Bestätigung. Zusätzlich weist der Wecker noch einen Zeiger und eine Knopf am Gehäuse zur Weckeinstellung auf.




Klappt man den Rückdeckel ab (beachten Sie bitte, wo das Scharnier sitzt) wird die Glocke erkennbar, gegen den der Hammer schlägt.




Nach dem Entfernen der Glocke wird das 6-steinige solide Ankerwerk sichtbar. Es verfügt über zwei Federhäuser, eines für das Uhrwerk und eines für das Weckwerk.




Im Werksucher "Georg Jacob Werkerkennung, 1942-1949" ist das 19´´´-Kaliber mit der Bezeichnung "Königin" aufgeführt.




Im Rückdeckel befindet sich noch die Gebrauchsanweisung auf einem sogenannten "Watchpaper". Es gibt Sammler die auschließlich Watchpaper sammeln.


Das Zifferblatt ist mit einer lumineszierenden Substanz belegt, die bei Dunkelheit leuchten soll. Inzwischen ist diese Leuchteigenschaft im Verlauf verlorengegangen ist. Sammler sind daher häufig der Meinung, dass die Strahlung der Zifferblätter abgeklungen sei und sie jetzt harmlos seien. DAS IST EIN IRRTUM !!!



Mit einem Geigerzähler (DP-66) habe ich bei dieser Uhr eine Messung (die Messung erfolgte bei geschlossenem Gehäuse zifferblattseitig) mit folgendem Ergebnis durchgeführt. Der Zeigerausschlag lag bei 0,5 mR/h (milli-Rem pro Stunde). Die Einheit Rem (R) ist 1978 durch die Einheit Sievert (Sv) ersetzt worden und ist veraltet (1 rem = 0,01 Sv). Somit strahlt das Zifferblatt mit 0,005 mSv/h (milli-Sv pro Stunde). Auf ein Jahr hochgerechnet macht das 43 mSv/a (Sv pro Jahr). Die natürliche Strahlenexposition einer Einzelperson beträgt 1 mSv/a. Das Zifferblatt strahlt somit mit dem 43-fachem (siehe auch HIER).



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