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1. Moskauer Uhrenfabrik


Auch diese Uhr stammt aus Russland. Es ist eine sogenannte Borduhr und wurde zur Navigation auf Schiffen verwendet. Bei der Standortbestimmung wurde diese Uhr nach Abgleich mit dem unter Deck befindlichem sicher verwahrtem Marinechronometer (ein Verlust des Marinechronometers selbst, hätte den sofortigen Orientierungsverlust bedeutet) an Deck genommen um den Längengrad zu bestimmen.



Die Uhr ist in einem Mahagoni-Gehäuse gelagert, welches zwei Deckel besitzt. Der Oberste Deckel legt nur das Zifferblatt und der zweite Deckel die gesamte Uhr frei.



In der Uhr ist ein Chronometerwerk von aller feinster Qualität verbaut. Die Ganggenauigkeit ist phänomenal und wird selbst von Quartzuhren heutiger Zeit nur mühsam übertroffen.



Die Uhr hat eine Zentralsekunde, welches das sekundengenaue Ablesen der Zeit erleichtert. Das Uhrwerk ist mit 22 Lagersteinen ausgestattet und verfügt selbstverständlich über eine Schwanenhalsfeinreglage.



Es handelt sich dabei um das Kaliber 53303. Dieses wurde vergoldet mit Genfer Streifen ausgeliefert. Es hat eine Gangreserve von 42 Stunden. "2-88" bedeutet, dass die Uhr im 2 Quartal 1988 gebaut wurde.



Das Uhrwerk ist eine Modifikation der ersten von Ulysse Nardin nach Moskau verkauften Uhrenrohwerke. Es gibt drei Varianten, die sich zeitlich einordnen lassen:
1. 24 Steine, Knopf bei ca. 11 Uhr zur Zeigerverstellung, gebaut ab Anfang der 50er bis Anfang der 60er;
2. 22 Steine, Knopf bei ca. 11 Uhr zur Zeigerverstellung, gebaut ab Anfang der 60er bis 1975;
3. 22 Steine, Zeigerverstellung durch Kronenzug, gebaut ab 1975;





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